Wir haben bei Claude Scheib einen kleinen, mobilen Flammkuchenofen angeschafft und schon ausprobiert: er funktioniert prima.
Teig: einfacher Hefeteig (levure boulanger heist Hefe, Obacht: levure chimique ist Backpulver) mit etwas Öl, und Salz, ohne Ei, ca. 150 Gramm Mehl pro Person.
Belag: Wir verwenden eine Mischung 1:1 "fromage blanc" (Quark) crème fraiche, mit etwas Pfeffer, Muskat und Salz abgeschmeckt, ca 150 Gramm pro Person. Dazu kommen Zwiebeln und Speck (poitrine fumée).
Anfeuern: Nicht zu viel Holz hinein, der Stein wird sonst zu heiß und der Kuchen brennt von unten an. Gegebenenfalls den Stein mit dem nassen Besen kühlen, das empfiehlt sich ab und an auch um die Mehl- und Aschereste vom Stein zu fegen. Dafür immer wieder ein kleines Scheit nachlegen, damit immer Flammen da sind.
Zubereitung: einen kleinen klumpen Teig (so groß wie eine Zitrone) hauch dünn auswellen, etwa wie Nudelteig. Dabei immer wieder wenden und bemehlen, damit er nicht hängen bleibt. Den Teig vorsichtig auf das gut bemehlte Brett ziehen, erst dann dünn belegen und nach Belieben Zwiebeln und Speck darauf verteilen. Den ungebackenen Kuchen vorsichtig in den Ofen gleiten lassen. Den Kuchen nach 1-2 Minuten einmal umdrehen (hinten ist der Ofen heißer als vorne). Bei der Richtigen Temperatur braucht der Kuchen nicht länger als 3-4 Minuten.
Beliebte Varianten: Forestière mit Pilzen und Gratinée mit Käse. Als Abschluss einen mit Obst, Zimt und Zucker frisch aus dem Ofen mit Schnaps flambieren.